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Artenschutz in Franken®
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Der Kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae / Rana lessonae)

Kleiner Wasserfrosch
29/30.03.2025
Ich bin ein ziemlich auffälliger Geselle mit meiner leuchtend grünen Haut und den dunklen Flecken darauf. Oft erkennt man mich auch an meinem leichten, fast goldenen Schimmer. Besonders stolz bin ich auf meinen hellgrünen Mittelstreifen, der über meinen Rücken verläuft — eine echte Hingucker-Marke!
29/30.03.2025
- Quaaak! Ich bin der Kleine Wasserfrosch (Pelophylax lessonae), manchmal nennen mich die Menschen auch Rana lessonae.
Ich bin ein ziemlich auffälliger Geselle mit meiner leuchtend grünen Haut und den dunklen Flecken darauf. Oft erkennt man mich auch an meinem leichten, fast goldenen Schimmer. Besonders stolz bin ich auf meinen hellgrünen Mittelstreifen, der über meinen Rücken verläuft — eine echte Hingucker-Marke!
Ich liebe sonnige, ruhige Gewässer mit klarem Wasser und viel Vegetation. Dort finde ich nicht nur Nahrung wie Insekten, sondern auch Schutz vor Fressfeinden. Meine Heimat sind kleine Teiche, Tümpel oder langsam fließende Gewässer — besonders solche, die nicht so tief sind und im Sommer angenehm warm werden.
Doch mein Zuhause ist in Gefahr!
Was bedroht mich?
Was hilft mir?
Mit eurer Hilfe kann ich weiterhin in meinen Teichen quaken, durch die grünen Wasserpflanzen huschen und an warmen Tagen entspannt am Ufer sonnenbaden. Quaaak!
In der Aufnahme von Albert Meier
Doch mein Zuhause ist in Gefahr!
Was bedroht mich?
- Lebensraumverlust: Viele meiner geliebten Gewässer verschwinden, weil sie zugeschüttet, trockengelegt oder für die Landwirtschaft umgestaltet werden.
- Wasserqualität: Schadstoffe wie Dünger oder Pestizide machen mein Zuhause unbewohnbar und gefährden meine Gesundheit.
- Klimawandel: Durch häufigere Trockenperioden trocknen meine Laichgewässer zu früh aus, bevor sich meine Kaulquappen vollständig entwickeln können.
- Kreuzungen mit anderen Froscharten: Besonders der Teichfrosch (Pelophylax esculentus) kann sich mit uns paaren, was unsere genetische Reinheit gefährdet.
Was hilft mir?
- Erhaltung und Renaturierung von Kleingewässern: Wenn bestehende Teiche und Tümpel geschützt und neue angelegt werden, kann ich neue Lebensräume finden. Besonders wichtig sind flache, sonnenexponierte Gewässer mit reichlich Pflanzenbewuchs.
- Reduktion von Umweltgiften: Weniger Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln in der Landwirtschaft schützt mein empfindliches Zuhause.
- Erhalt von Feuchtwiesen und offenen Landschaften: Diese Bereiche bieten mir nicht nur Nahrung, sondern auch geeignete Rückzugsorte.
- Schutzprogramme und Monitoring: Durch gezielte Schutzmaßnahmen, z.B. das Anlegen von Amphibienzäunen an Straßen oder das Erhalten genetisch reiner Populationen, steigt meine Überlebenschance.
Mit eurer Hilfe kann ich weiterhin in meinen Teichen quaken, durch die grünen Wasserpflanzen huschen und an warmen Tagen entspannt am Ufer sonnenbaden. Quaaak!
In der Aufnahme von Albert Meier
- Etwa 4 – 7 cm große werden die kleinen Wasserfrösche. Deren Körperoberseite sich gelbgrün oder hellgrün häufig mit kleinen dunklen Flecken zeigt. Er kommt häufig erst im Mai ans Laichgewässer und setzt hier seinen Laichballen ab. Wir erkennen diese Spezies bei den Massenwanderungen nur an einer Stelle und hier zum Ende der Betreuungsphase Anfang Mai.
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Die Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Gelbbauchunke (Bombina variegata)
28/29.03.2025
Mein auffälliger Bauch warnt Feinde: „Ich bin giftig und schmecke nicht gut!“ Diesen Trick nennen die Menschen „Aposematismus“.
28/29.03.2025
- Hallo, ich bin eine Gelbbauchunke (Bombina variegata) — eine kleine Amphibie mit einer graubraunen Oberseite, die mir hilft, mich vor Feinden zu tarnen, und einer leuchtend gelben Unterseite mit schwarzen Flecken.
Mein auffälliger Bauch warnt Feinde: „Ich bin giftig und schmecke nicht gut!“ Diesen Trick nennen die Menschen „Aposematismus“.
Ich lebe gerne in kleinen, temporären Gewässern wie Pfützen, Tümpeln oder Fahrspuren auf Waldwegen. Diese Lebensräume sind oft nährstoffarm, was für mich ideal ist, denn hier finde ich weniger Fressfeinde und Konkurrenz.
Doch meine Heimat ist in Gefahr. Eine der größten Bedrohungen für mich ist der Verlust genau dieser Lebensräume. Viele meiner Lieblingsgewässer verschwinden durch Flurbereinigung, Entwässerungen und die intensive Nutzung von Landschaften. Fahrspuren in Wäldern, die früher Regenwasser sammelten, werden heute oft befestigt, wodurch diese lebenswichtigen Kleingewässer verloren gehen.
Auch Umweltverschmutzung und der Klimawandel setzen mir zu. Längere Trockenperioden führen dazu, dass meine Laichgewässer zu früh austrocknen, bevor meine Kaulquappen sich entwickeln können.
Doch es gibt Lösungen, die mein Überleben sichern könnten:
Mit eurer Unterstützung kann ich weiter in Pfützen planschen, mich sonnen und mit meinem typischen Ruf die Wälder und Wiesen erklingen lassen.
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
Doch meine Heimat ist in Gefahr. Eine der größten Bedrohungen für mich ist der Verlust genau dieser Lebensräume. Viele meiner Lieblingsgewässer verschwinden durch Flurbereinigung, Entwässerungen und die intensive Nutzung von Landschaften. Fahrspuren in Wäldern, die früher Regenwasser sammelten, werden heute oft befestigt, wodurch diese lebenswichtigen Kleingewässer verloren gehen.
Auch Umweltverschmutzung und der Klimawandel setzen mir zu. Längere Trockenperioden führen dazu, dass meine Laichgewässer zu früh austrocknen, bevor meine Kaulquappen sich entwickeln können.
Doch es gibt Lösungen, die mein Überleben sichern könnten:
- Schaffung und Erhaltung temporärer Kleingewässer: Die gezielte Anlage von Tümpeln und wassergefüllten Senken in Wäldern und auf Wiesen kann mir und meiner Nachkommenschaft helfen.
- Förderung von Offenlandhabitaten: Da ich offene, sonnenexponierte Flächen bevorzuge, ist es wichtig, solche Standorte zu erhalten und freizuhalten.
- Angepasste Forst- und Landwirtschaft: In bewaldeten Gebieten kann der Verzicht auf die flächendeckende Befestigung von Waldwegen neue Lebensräume schaffen.
- Artenschutzprogramme und Nachzucht: In einigen Regionen wurden bereits gezielte Schutzprojekte gestartet, die mir helfen, neue Populationen aufzubauen.
- Aufklärung und Mitwirkung der Bevölkerung: Indem Menschen lernen, meine Lebensräume zu erkennen und zu schützen, wächst die Chance, dass wir Gelbbauchunken auch in Zukunft in unseren Heimatgebieten überleben können.
Mit eurer Unterstützung kann ich weiter in Pfützen planschen, mich sonnen und mit meinem typischen Ruf die Wälder und Wiesen erklingen lassen.
In der Aufnahme von Peter Hoffmann
- Gelbbauchunke
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Die Rotbauchunke (Bombina bombina)

Rotbauchunke (Bombina bombina)
27/28.03.2025
Mein auffälligstes Merkmal ist mein lebendig roter Bauch, der uns unseren Namen gegeben hat.
27/28.03.2025
- Hallo! Ich bin eine Rotbauchunke, eine kleine, aber faszinierende Amphibie, die hauptsächlich in feuchten, laubabwerfenden Wäldern und Auenlandschaften Mitteleuropas zu Hause ist.
Mein auffälligstes Merkmal ist mein lebendig roter Bauch, der uns unseren Namen gegeben hat.
Unsere Art steht leider vor einigen akuten Bedrohungen. Eines der größten Probleme ist der Verlust unseres Lebensraums durch menschliche Aktivitäten wie die Entwässerung von Feuchtgebieten für Landwirtschaft oder Siedlungen. Dadurch schrumpfen unsere geeigneten Lebensräume zusehends, was unsere Populationen fragmentiert und unsere Überlebenschancen verringert.
Ein weiteres Problem, dem wir gegenüberstehen, sind Umweltverschmutzungen, insbesondere durch Pestizide und andere Chemikalien, die in unsere Lebensräume gelangen können und uns direkt oder indirekt schädigen.
Aber es gibt Hoffnung! Es wurden einige Lösungen zur Erhaltung unserer Art vorgeschlagen und umgesetzt:
Diese Maßnahmen zusammen könnten dazu beitragen, unsere Populationen zu stabilisieren und zu fördern, damit wir auch zukünftig unsere roten Bäuche stolz zeigen können.
In der Aufnahme von Dieter Eichstädt
Ein weiteres Problem, dem wir gegenüberstehen, sind Umweltverschmutzungen, insbesondere durch Pestizide und andere Chemikalien, die in unsere Lebensräume gelangen können und uns direkt oder indirekt schädigen.
Aber es gibt Hoffnung! Es wurden einige Lösungen zur Erhaltung unserer Art vorgeschlagen und umgesetzt:
- Naturschutzgebiete und Schutzmaßnahmen: Die Einrichtung und Erhaltung von Naturschutzgebieten, die speziell auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind, helfen dabei, unsere Lebensräume zu erhalten und zu schützen.
- Renaturierung von Feuchtgebieten: Durch die Wiederherstellung und den Schutz natürlicher Feuchtgebiete können wir wieder Zugang zu unseren bevorzugten Lebensräumen bekommen.
- Reduktion von Umweltbelastungen: Maßnahmen zur Reduktion von Pestiziden und anderen Schadstoffen in unseren Lebensräumen tragen dazu bei, unsere Gesundheit und Fortpflanzung zu verbessern.
- Öffentliches Bewusstsein und Bildung: Die Aufklärung der Öffentlichkeit über unsere Bedürfnisse und die Förderung eines respektvollen Umgangs mit unserer Umwelt sind ebenfalls entscheidend für unseren langfristigen Schutz.
Diese Maßnahmen zusammen könnten dazu beitragen, unsere Populationen zu stabilisieren und zu fördern, damit wir auch zukünftig unsere roten Bäuche stolz zeigen können.
In der Aufnahme von Dieter Eichstädt
- Die Rotbauchunke kommt im Landkreis Bamberg nicht vor und ist als Tieflandart hier auch nicht zu erwarten..........
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Die Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)

Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
26/27.03.2025
Doch unterschätze mich nicht – ich habe meinen eigenen Weg gefunden, durch dieses flatterhafte Leben zu navigieren.
26/27.03.2025
- Hallo! Ich bin die Gemeine Binsenjungfer, Lestes sponsa – und ja, auch ich bin eine Libelle, aber keine, die sich ins Rampenlicht drängt.
Doch unterschätze mich nicht – ich habe meinen eigenen Weg gefunden, durch dieses flatterhafte Leben zu navigieren.
Mein schimmerndes, metallisch-grünes Kleid ist nicht nur hübsch, sondern auch praktisch. Es reflektiert das Sonnenlicht so geschickt, dass ich im Schilf fast unsichtbar werde. Zwischen Halmen und Binsen fühle ich mich am wohlsten – daher auch mein Name. Ich liebe ruhige, flache Gewässer mit dichter Vegetation. Dort sitze ich reglos auf einem Halm, meine Flügel seitlich ausgebreitet – ein typischer Trick von uns Binsenjungfern. Wir nennen das „Ruhestellung“, und es ist unser Markenzeichen. Andere Libellen falten ihre Flügel nach oben, aber ich? Ich lasse sie einfach lässig hängen – warum kompliziert, wenn es auch entspannt geht?
Mein Leben ist geprägt von Geduld und Timing. Ich gehöre zu den Sommerlibellen, die spät in der Saison erscheinen. Während andere Libellen schon längst ihre Kreise ziehen, nehme ich mir Zeit – ich warte, bis die Sonne das Wasser erwärmt hat und die Ufer im satten Grün stehen. Man könnte sagen, ich bin die Libelle, die lieber in Ruhe nachdenkt, bevor sie loslegt.
Mein Liebesleben? Nun, der Name sponsa – lateinisch für „Braut“ – deutet es an: Es geht um Partnerschaft. Wenn ich meinen Auserwählten finde, klammere ich mich mit anmutiger Entschlossenheit an ihn. In der sogenannten „Paarungsrad“-Haltung, die an ein Herz erinnert, besiegeln wir unsere Verbindung – ja, ein bisschen Romantik darf sein.
Doch das Leben ist nicht nur Balz und Tanz. Ich weiß, wie fragil mein Lebensraum ist. Trockene Sommer lassen Tümpel und Teiche schrumpfen – die kleinen Verstecke, die ich für meine Eier brauche, verschwinden zunehmend. Und dann frage ich mich manchmal: Wie lange kann ich noch Teil dieses stillen, grünen Universums sein?
Aber ich gebe nicht auf. Jedes Jahr, wenn ich über das glitzernde Wasser tanze und im Spiel von Licht und Schatten verschwinde, erinnere ich mich daran: Es braucht nicht immer Größe oder Lautstärke, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Manchmal genügt es, still und beharrlich seinen Platz in der Welt zu behaupten – genau wie ich es tue.
Als recht anspruchlose Libellenart besiedelt die Gemeine Binsenjungfer in der Regel alle Arten von Gewässern.Im Juni bis gegen Mitte Oktober können wir diese , fast wie Kupferglanz wirkende Libelle , an den Stillgewässern des Steigerwaldes erkennen.Die Fortpflanzung dieser Art findet im August statt, wobei die Weibchen ihre Eier in Pflanzenteile einstechen.Gemeine Binsenjungfern sind Schnellentwickler.
In der Aufnahme von Christian Dreifert
Mein Leben ist geprägt von Geduld und Timing. Ich gehöre zu den Sommerlibellen, die spät in der Saison erscheinen. Während andere Libellen schon längst ihre Kreise ziehen, nehme ich mir Zeit – ich warte, bis die Sonne das Wasser erwärmt hat und die Ufer im satten Grün stehen. Man könnte sagen, ich bin die Libelle, die lieber in Ruhe nachdenkt, bevor sie loslegt.
Mein Liebesleben? Nun, der Name sponsa – lateinisch für „Braut“ – deutet es an: Es geht um Partnerschaft. Wenn ich meinen Auserwählten finde, klammere ich mich mit anmutiger Entschlossenheit an ihn. In der sogenannten „Paarungsrad“-Haltung, die an ein Herz erinnert, besiegeln wir unsere Verbindung – ja, ein bisschen Romantik darf sein.
Doch das Leben ist nicht nur Balz und Tanz. Ich weiß, wie fragil mein Lebensraum ist. Trockene Sommer lassen Tümpel und Teiche schrumpfen – die kleinen Verstecke, die ich für meine Eier brauche, verschwinden zunehmend. Und dann frage ich mich manchmal: Wie lange kann ich noch Teil dieses stillen, grünen Universums sein?
Aber ich gebe nicht auf. Jedes Jahr, wenn ich über das glitzernde Wasser tanze und im Spiel von Licht und Schatten verschwinde, erinnere ich mich daran: Es braucht nicht immer Größe oder Lautstärke, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Manchmal genügt es, still und beharrlich seinen Platz in der Welt zu behaupten – genau wie ich es tue.
Als recht anspruchlose Libellenart besiedelt die Gemeine Binsenjungfer in der Regel alle Arten von Gewässern.Im Juni bis gegen Mitte Oktober können wir diese , fast wie Kupferglanz wirkende Libelle , an den Stillgewässern des Steigerwaldes erkennen.Die Fortpflanzung dieser Art findet im August statt, wobei die Weibchen ihre Eier in Pflanzenteile einstechen.Gemeine Binsenjungfern sind Schnellentwickler.
In der Aufnahme von Christian Dreifert
- Männchen
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Die Gemeine Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)

Gemeine Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)
25/26.03.2025
Mit meinem schillernden, metallisch-grünen Körper und den zarten, fast gläsernen Flügeln bin ich vielleicht nicht die auffälligste Libelle am Teichrand, aber ich habe meine Stärken.
25/26.03.2025
- Ah, du hast mich entdeckt! Ich bin die Gemeine Weidenjungfer, Chalcolestes viridis, und auch wenn mein Name wenig glamourös klingt, lass dich nicht täuschen – ich habe meinen ganz eigenen Charme.
Mit meinem schillernden, metallisch-grünen Körper und den zarten, fast gläsernen Flügeln bin ich vielleicht nicht die auffälligste Libelle am Teichrand, aber ich habe meine Stärken.
Anders als viele meiner Verwandten liebe ich es, in Büschen und Bäumen zu verweilen – bevorzugt auf Weiden, daher mein Name. Dort sitze ich oft regungslos und lasse mein grünes Kleid mit den Blättern verschmelzen. Tarnung? Perfekt. Manchmal spaziere ich so still durch den Sommer, dass selbst hungrige Vögel mich übersehen.
Meine Lebensstrategie ist... sagen wir mal, durchdacht. Während andere Libellen hektisch über Gewässer tanzen, setze ich auf Ruhe und Präzision. Ich warte auf den richtigen Moment – für die Jagd, für die Paarung, für alles Wichtige eben. Und wenn dieser Moment kommt? Zack! Mein Fangschlag ist blitzschnell und kaum zu sehen.
Die Sache mit der Fortpflanzung habe ich übrigens clever gelöst: Statt meine Eier einfach ins Wasser zu legen, ritze ich mit meinem Legestachel feine Spalten in Weidenzweige und platziere sie dort sicher. Wasser steigt mit der Zeit hoch und versorgt die Larven später zuverlässig. Ich denke mir halt: Warum dem Zufall vertrauen, wenn man es besser planen kann?
Doch trotz all meiner Strategien spüre ich, dass die Welt sich verändert. Die Sommer werden heißer, die Ufer trockener. Manchmal stehe ich regungslos da und frage mich: Wird es in Zukunft genug dieser stillen Weidenzweige geben, die meinen Nachwuchs beherbergen können?
Aber ich bin optimistisch. Ich habe gelernt, geduldig zu sein. Und solange es Wasser, Blätter und ein wenig Ruhe gibt, werde ich hier weiterflattern – bescheiden, aber mit der Überzeugung, dass auch die Stillen und Unauffälligen ihren Platz in der Welt haben.
In der Aufnahme von Albert Meier
Meine Lebensstrategie ist... sagen wir mal, durchdacht. Während andere Libellen hektisch über Gewässer tanzen, setze ich auf Ruhe und Präzision. Ich warte auf den richtigen Moment – für die Jagd, für die Paarung, für alles Wichtige eben. Und wenn dieser Moment kommt? Zack! Mein Fangschlag ist blitzschnell und kaum zu sehen.
Die Sache mit der Fortpflanzung habe ich übrigens clever gelöst: Statt meine Eier einfach ins Wasser zu legen, ritze ich mit meinem Legestachel feine Spalten in Weidenzweige und platziere sie dort sicher. Wasser steigt mit der Zeit hoch und versorgt die Larven später zuverlässig. Ich denke mir halt: Warum dem Zufall vertrauen, wenn man es besser planen kann?
Doch trotz all meiner Strategien spüre ich, dass die Welt sich verändert. Die Sommer werden heißer, die Ufer trockener. Manchmal stehe ich regungslos da und frage mich: Wird es in Zukunft genug dieser stillen Weidenzweige geben, die meinen Nachwuchs beherbergen können?
Aber ich bin optimistisch. Ich habe gelernt, geduldig zu sein. Und solange es Wasser, Blätter und ein wenig Ruhe gibt, werde ich hier weiterflattern – bescheiden, aber mit der Überzeugung, dass auch die Stillen und Unauffälligen ihren Platz in der Welt haben.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Gemeine Weidenjungfer (Chalcolestes viridis)
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Das Blasse Knabenkraut (Orchis pallens)

Blasse Knabenkraut (Orchis pallens)
24/25.03.2025
Und ja, mein Name trifft’s ganz gut: Während meine violetten Verwandten die Wiesen in kräftigen Farben schmücken, stehe ich hier in meinem sanften, blassgelben Kleid und hoffe, dass man mich nicht einfach übersieht.
24/25.03.2025
- Ach, willkommen auf meiner Wiese! Ich bin das Blasse Knabenkraut – botanisch als Orchis pallens bekannt, doch unter Freunden einfach "der Blasse".
Und ja, mein Name trifft’s ganz gut: Während meine violetten Verwandten die Wiesen in kräftigen Farben schmücken, stehe ich hier in meinem sanften, blassgelben Kleid und hoffe, dass man mich nicht einfach übersieht.
"Unauffällig", sagen die einen. "Eleganter Minimalismus", sage ich. In meiner Welt kommt es nicht auf knallige Farben an, sondern auf feine Nuancen und subtile Duftnoten. Mein gelber Flor mag dezent erscheinen, doch ich verströme einen angenehmen Duft, der Bienen und Hummeln ganz schön den Kopf verdreht. Man muss eben wissen, wie man auf sich aufmerksam macht – nicht jeder kann laut schreien, manche flüstern lieber charmant.
Ich wachse gerne in halbschattigen Wäldern und auf Wiesen, die nicht zu trocken sind. Kalkhaltige Böden? Oh ja, das ist mein Ding. Dort stecke ich meine kräftigen Wurzeln tief in die Erde und halte mich fest – denn seien wir ehrlich, der Wind kann manchmal ganz schön ungemütlich werden.
Wusstest du, dass ich einer der frühen Blüher unter den Orchideen bin? Während meine blühfreudigen Verwandten sich noch die Blütenblätter zurechtlegen, stehe ich schon strahlend in voller Pracht – quasi der Frühaufsteher im Orchideenclub. Aber früh dran zu sein hat seinen Preis: Frost und Wetterkapriolen sind meine ständigen Begleiter. Doch hey, wer den Frühling als Erster begrüßt, muss eben ein bisschen hart im Nehmen sein.
Manchmal frage ich mich schon, ob meine bescheidene Erscheinung genug Eindruck hinterlässt. Aber dann kommt ein Schmetterling vorbei, setzt sich auf meine Blüte und ich denke: Ja, das Leben ist gut. Auch ohne knallige Farben kann man die Welt ein kleines bisschen schöner machen – man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort blühen.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
Ich wachse gerne in halbschattigen Wäldern und auf Wiesen, die nicht zu trocken sind. Kalkhaltige Böden? Oh ja, das ist mein Ding. Dort stecke ich meine kräftigen Wurzeln tief in die Erde und halte mich fest – denn seien wir ehrlich, der Wind kann manchmal ganz schön ungemütlich werden.
Wusstest du, dass ich einer der frühen Blüher unter den Orchideen bin? Während meine blühfreudigen Verwandten sich noch die Blütenblätter zurechtlegen, stehe ich schon strahlend in voller Pracht – quasi der Frühaufsteher im Orchideenclub. Aber früh dran zu sein hat seinen Preis: Frost und Wetterkapriolen sind meine ständigen Begleiter. Doch hey, wer den Frühling als Erster begrüßt, muss eben ein bisschen hart im Nehmen sein.
Manchmal frage ich mich schon, ob meine bescheidene Erscheinung genug Eindruck hinterlässt. Aber dann kommt ein Schmetterling vorbei, setzt sich auf meine Blüte und ich denke: Ja, das Leben ist gut. Auch ohne knallige Farben kann man die Welt ein kleines bisschen schöner machen – man muss nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort blühen.
In der Aufnahme von Klaus Sanwald
- Blasses Knabenkraut im Blütenstand
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Das Brand-Knabenkraut (Neotinea ustulata)

Brand-Knabenkraut (Neotinea ustulata)
23/24.03.2025
Für uns, die wir sanft in den verstreuten Winkeln der Wiesen und lichten Wälder Europas wachsen, ist das Leben eine stille Ode an die Anpassungsfähigkeit.
23/24.03.2025
- Das Brand-Knabenkraut, wissenschaftlich bekannt als Neotinea ustulata, ist eine faszinierende Orchideenart, die oft in kalkhaltigen Böden gedeiht und durch ihre zarten, aber robusten Blütenstände bekannt ist.
Für uns, die wir sanft in den verstreuten Winkeln der Wiesen und lichten Wälder Europas wachsen, ist das Leben eine stille Ode an die Anpassungsfähigkeit.
Unsere zarten Blüten, die in unterschiedlichen Schattierungen von Weiß bis Violett auftreten können, ziehen nicht nur neugierige Blicke an, sondern spielen auch eine bedeutende Rolle im ökologischen Gefüge. Als Teil einer komplexen Gemeinschaft von Pflanzen und Insekten sind wir nicht nur auf unsere direkte Umgebung angewiesen, sondern auch auf die uns umgebenden Bestäuber, die unsere Fortpflanzung sicherstellen.
Die Wahl des Lebensraums, sei es in sonnigen Lichtungen oder unter dem Schutz von Laubbäumen, spiegelt unsere Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umweltbedingungen wider. Doch in unserer Bescheidenheit liegt auch eine gewisse Verletzlichkeit: Wir sind empfindlich gegenüber Störungen in unseren Lebensräumen und reagieren oft sensibel auf Veränderungen im Klima und der Landnutzung.
So bleiben wir, das Brand-Knabenkraut, nicht nur ein Symbol der Schönheit, sondern auch ein Zeuge der fragilen Balance in der Natur. Unsere Existenz erinnert daran, wie eng verwoben alle Lebensformen auf dieser Erde sind und wie wichtig es ist, unsere Umwelt mit Sorgfalt und Respekt zu behandeln.
In der Aufnahme von Albert Meier
Die Wahl des Lebensraums, sei es in sonnigen Lichtungen oder unter dem Schutz von Laubbäumen, spiegelt unsere Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umweltbedingungen wider. Doch in unserer Bescheidenheit liegt auch eine gewisse Verletzlichkeit: Wir sind empfindlich gegenüber Störungen in unseren Lebensräumen und reagieren oft sensibel auf Veränderungen im Klima und der Landnutzung.
So bleiben wir, das Brand-Knabenkraut, nicht nur ein Symbol der Schönheit, sondern auch ein Zeuge der fragilen Balance in der Natur. Unsere Existenz erinnert daran, wie eng verwoben alle Lebensformen auf dieser Erde sind und wie wichtig es ist, unsere Umwelt mit Sorgfalt und Respekt zu behandeln.
In der Aufnahme von Albert Meier
- Blütenstand ...
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Natuschutzkonzepte die kaum greifen ...

Warum das Entfernen von stehenden Biotopbäumen problematisch ist
22/23.03.2025
Diese Bäume zeichnen sich häufig durch Höhlen, Risse, Totholzanteile, abblätternde Rinde oder Pilzbewuchs aus.
Das Entfernen solcher Biotopbäume im Rahmen der Holzernte hat gravierende negative Folgen für die Biodiversität und das gesamte Waldökosystem.
Hier sind einige uns wichtige Punkte:
22/23.03.2025
- Stehende Biotopbäume sind ökologisch besonders wertvolle Bäume, die durch ihre Struktur und Beschaffenheit einen einzigartigen Lebensraum für zahlreiche Tier-, Pilz- und Pflanzenarten bieten.
Diese Bäume zeichnen sich häufig durch Höhlen, Risse, Totholzanteile, abblätternde Rinde oder Pilzbewuchs aus.
Das Entfernen solcher Biotopbäume im Rahmen der Holzernte hat gravierende negative Folgen für die Biodiversität und das gesamte Waldökosystem.
Hier sind einige uns wichtige Punkte:
Lebensraumverlust für spezialisierte Arten
Verlust von Totholzstrukturen
Auswirkungen auf die Nahrungskette
Reduktion der genetischen Vielfalt
Verlust von Mikroklimazonen
Fazit:
Das Entfernen von stehenden Biotopbäumen gefährdet also nicht nur spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, sondern schwächt langfristig auch die Stabilität und Resilienz des gesamten Waldökosystems. Der bewusste Erhalt solcher Bäume ist daher ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Forstwirtschaft und ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität.
In der Aufnahme
- Biotopbäume bieten Lebensräume für viele spezialisierte Tierarten, darunter Spechte, Fledermäuse, Käfer und Wildbienen. Höhlenbrüter wie Meisen oder Kleiber nutzen Baumhöhlen zur Aufzucht ihrer Jungen.
- Viele Insekten, etwa der seltene Eremit (Osmoderma eremita), sind auf die Mulmhöhlen (verrottendes Holz im Bauminneren) angewiesen. Diese Mikrohabitate sind in bewirtschafteten Wäldern oft rar.
Verlust von Totholzstrukturen
- Totholz und stehende, absterbende Bäume sind ein essenzieller Bestandteil des Nährstoffkreislaufs im Wald. Ihr Zerfall fördert Pilze, Moose und Mikroorganismen, die wiederum die Bodenfruchtbarkeit verbessern.
- Viele Totholzbewohner, darunter Holz bewohnende Käfer wie der Heldbock (Cerambyx cerdo), sind auf alte, absterbende Bäume angewiesen.
Auswirkungen auf die Nahrungskette
- Stehende Biotopbäume beherbergen Insekten und Larven, die wiederum als Nahrungsquelle für Vögel, Amphibien und Kleinsäuger dienen. Der Verlust dieser Strukturen schwächt folglich die gesamte Nahrungskette.
Reduktion der genetischen Vielfalt
- Alte Bäume sind oft widerstandsfähiger gegen Krankheiten und klimatische Veränderungen. Ihr genetisches Material trägt dazu bei, widerstandsfähige Waldbestände zu erhalten. Das Entfernen solcher Bäume schwächt diese natürliche Selektion.
Verlust von Mikroklimazonen
- Stehende Biotopbäume regulieren durch Schatten und Verdunstung das Mikroklima im Wald. Ihr Entfernen kann zu Temperaturanstiegen und einer erhöhten Austrocknung des Waldbodens führen, was das gesamte Ökosystem destabilisiert.
Fazit:
Das Entfernen von stehenden Biotopbäumen gefährdet also nicht nur spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, sondern schwächt langfristig auch die Stabilität und Resilienz des gesamten Waldökosystems. Der bewusste Erhalt solcher Bäume ist daher ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Forstwirtschaft und ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Biodiversität.
In der Aufnahme
- Auf dem Papier steht es .. und hier liegt es .... von der Wertigkeit eines sich selbst auferlegten Naturschutzkonzepts und dessen Wirkungsweise ...
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Neue Voliere für kleine Patienten

Neue Voliere für kleine Patienten
21/22.03.2025
"Der Ansitzbaum – Das Fünf-Sterne-Hotel für piepsende VIPs"
„Na, du willst also wissen, was ein Ansitzbaum ist? Tja, das ist quasi der Wellness- und Freizeitpark für meine gefiederten Kollegen und mich – ein richtig schicker Platz zum Chillen, Flirten und Federn lockern!
21/22.03.2025
"Der Ansitzbaum – Das Fünf-Sterne-Hotel für piepsende VIPs"
„Na, du willst also wissen, was ein Ansitzbaum ist? Tja, das ist quasi der Wellness- und Freizeitpark für meine gefiederten Kollegen und mich – ein richtig schicker Platz zum Chillen, Flirten und Federn lockern!
Stell dir einen stylischen Baumstamm oder ein paar robuste Äste vor, schön verzweigt und stabil. Hier können wir Vögel unsere Show abziehen: Klettern, Hüpfen, Flattern – alles inbegriffen. Für uns ist das wie ein Fitnessstudio und ein Sofa in einem.
Das Beste daran? Die Aussicht! Vom höchsten Ast aus kann man prima beobachten, was die anderen so treiben. 'Oh, guck mal, Klaus putzt schon wieder sein Gefieder – der Typ nimmt’s echt genau!‘ Oder: 'Ha! Gisela hat schon wieder den besten Platz beim Futter ergattert!'
Natürlich hat ein guter Ansitzbaum auch Abwechslung zu bieten: Mal eine schräge Astgabel für waghalsige Klettermanöver, mal ein knorriger Zweig, an dem man genüsslich den Schnabel wetzen kann. Und wenn irgendwo noch ein Spielzeug baumelt – Jackpot!
Kurz gesagt: Ein Ansitzbaum ist unser persönlicher Lieblingsplatz. Hier wird geschnäbelt, geflirtet und auch mal energisch gestritten – aber hey, das gehört zum Showbiz dazu.
Also, wenn du für deine gefiederten Freunde einen Ansitzbaum baust, denk dran: Stabil, vielseitig und mit Panoramablick – dann sind wir happy! Und vielleicht schenken wir dir dann sogar ein kleines Konzert als Dankeschön.“
Tschilp-tschirp – wir sehen uns im Baumhotel!
In der Aufnahme
Das Beste daran? Die Aussicht! Vom höchsten Ast aus kann man prima beobachten, was die anderen so treiben. 'Oh, guck mal, Klaus putzt schon wieder sein Gefieder – der Typ nimmt’s echt genau!‘ Oder: 'Ha! Gisela hat schon wieder den besten Platz beim Futter ergattert!'
Natürlich hat ein guter Ansitzbaum auch Abwechslung zu bieten: Mal eine schräge Astgabel für waghalsige Klettermanöver, mal ein knorriger Zweig, an dem man genüsslich den Schnabel wetzen kann. Und wenn irgendwo noch ein Spielzeug baumelt – Jackpot!
Kurz gesagt: Ein Ansitzbaum ist unser persönlicher Lieblingsplatz. Hier wird geschnäbelt, geflirtet und auch mal energisch gestritten – aber hey, das gehört zum Showbiz dazu.
Also, wenn du für deine gefiederten Freunde einen Ansitzbaum baust, denk dran: Stabil, vielseitig und mit Panoramablick – dann sind wir happy! Und vielleicht schenken wir dir dann sogar ein kleines Konzert als Dankeschön.“
Tschilp-tschirp – wir sehen uns im Baumhotel!
In der Aufnahme
- Am 12.03.2025 wurde der Ansitzbaum vormontiert ...
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Der Star (Sturnus vulgaris)

"Mein Leben als Star – der glänzende Alleskönner"
20/21.03.2025
Das bin ich – der Star, der wahre Künstler der Lüfte und der Klangakrobat der Bäume. Man nennt mich Sturnus vulgaris, aber hey – an mir ist nichts ‚vulgaris‘ (gewöhnlich)!
20/21.03.2025
- „Tschilp-tschilp-pfiff-trillerrrr! Hörst du das?
Das bin ich – der Star, der wahre Künstler der Lüfte und der Klangakrobat der Bäume. Man nennt mich Sturnus vulgaris, aber hey – an mir ist nichts ‚vulgaris‘ (gewöhnlich)!
Schau mich an! Mein Gefieder funkelt wie poliertes Metall – im Sonnenlicht schimmere ich grün, violett und bronze. Und diese weißen Tupfen im Winterkleid? Pure Eleganz! Wenn du mich aus der Nähe siehst, wirst du merken: Ich bin ein echter Hingucker.
Mein Talent? Die Stimme! Ich bin ein Meister der Imitation. Drossel, Bussard, Handy-Klingelton? Kein Problem – ich kriege das alles hin. Wenn ich mit meinen Freunden in den Bäumen sitze, liefern wir uns richtige Gesangswettbewerbe.
Tagsüber durchstreife ich Wiesen und Felder, immer auf der Suche nach Leckerbissen. Würmer, Insekten, Früchte – ich bin nicht wählerisch. Im Herbst geht’s an die Beeren – die Holundersträucher lieben mich (oder hassen mich, je nach Perspektive).
Das Beste kommt aber noch: unsere Flüge! Wenn wir uns zu Tausenden am Himmel versammeln und in perfekten Formationen durch die Luft wirbeln – wow, da staunen sogar die Greifvögel. Wir Stare bewegen uns wie eine riesige schwarze Wolke, die tanzt und pulsiert – als würden wir den Wind dirigieren.
Im Frühjahr baue ich mein Nest am liebsten in Höhlen oder Nischen – Dachziegel, Baumhöhlen oder sogar Laternenpfähle sind mir recht. Hauptsache, mein Revier ist sicher und gemütlich.
Ein kleiner Tipp von mir: Unterschätze nie die Gemeinschaft der Stare! Wir sind clevere Teamplayer, immer gut organisiert und mit einem unschlagbaren Gesang auf den Lippen.
Also, wenn du das nächste Mal eine schillernde Wolke von Vögeln am Himmel tanzen siehst – wink ruhig mal hoch. Wahrscheinlich bin ich irgendwo da oben und singe gerade deine Lieblingsmelodie nach.“
Tschilp-pfiff-trillerrrr!
Aufnahme von Helga Zinnecker
Mein Talent? Die Stimme! Ich bin ein Meister der Imitation. Drossel, Bussard, Handy-Klingelton? Kein Problem – ich kriege das alles hin. Wenn ich mit meinen Freunden in den Bäumen sitze, liefern wir uns richtige Gesangswettbewerbe.
Tagsüber durchstreife ich Wiesen und Felder, immer auf der Suche nach Leckerbissen. Würmer, Insekten, Früchte – ich bin nicht wählerisch. Im Herbst geht’s an die Beeren – die Holundersträucher lieben mich (oder hassen mich, je nach Perspektive).
Das Beste kommt aber noch: unsere Flüge! Wenn wir uns zu Tausenden am Himmel versammeln und in perfekten Formationen durch die Luft wirbeln – wow, da staunen sogar die Greifvögel. Wir Stare bewegen uns wie eine riesige schwarze Wolke, die tanzt und pulsiert – als würden wir den Wind dirigieren.
Im Frühjahr baue ich mein Nest am liebsten in Höhlen oder Nischen – Dachziegel, Baumhöhlen oder sogar Laternenpfähle sind mir recht. Hauptsache, mein Revier ist sicher und gemütlich.
Ein kleiner Tipp von mir: Unterschätze nie die Gemeinschaft der Stare! Wir sind clevere Teamplayer, immer gut organisiert und mit einem unschlagbaren Gesang auf den Lippen.
Also, wenn du das nächste Mal eine schillernde Wolke von Vögeln am Himmel tanzen siehst – wink ruhig mal hoch. Wahrscheinlich bin ich irgendwo da oben und singe gerade deine Lieblingsmelodie nach.“
Tschilp-pfiff-trillerrrr!
Aufnahme von Helga Zinnecker
- Star (Sturnus vulgaris)
Artenschutz in Franken®
Artenschutz in Franken®

Artenschutz in Franken®
Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr fast 30 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.
In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.
Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
Artenschutz als Zeichen einer ethisch-moralischen Verpflichtung, diesem Anspruch gegenüber uns begleitenden Mitgeschöpfen und deren Lebens-räume, stellen wir uns seit nunmehr fast 30 Jahren mit zahlreichen Partnern tagtäglich auf vielfältiger Art aufs Neue.
In vollkommen ehrenamtlicher, wirtschaftlich- und politisch sowie konfessionell unabhängiger Form engagieren wir uns hier mit unseren vielen Mitgliedern in abertausenden von Stunden.
Trotz der auf Franken ausgerichteten Namensgebung bundesweit für die Erhaltung der Biodiversität, sowie für eine lebendige, pädagogisch hochwertige Umweltbildung.
In einer Dekade in der zunehmend Veränderungen, auch klimatischer Weise erkennbar werden, kommt nach unserem Dafürhalten der effektiven Erhaltung heimischer Artenvielfalt auch und gerade im Sinne einer auf-geklärten Gesellschaft eine heraus-ragende Bedeutung zu.
Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.
Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.
Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.
Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.
Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.
Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.
Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.
Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.
Artenschutz in Franken®
Der Artenschwund hat er-schreckende Ausmaße ange-nommen, welche den Eindruck der zunehmenden Leere für den aufmerksamen Betrachter deutlich erkennbar werden lässt. Eine ausge-storbene Art ist für nahezu alle Zeit verloren. Mit ihr verlieren wir eine hochwertige, einzigartige Ressource die sich den Umweltbedingungen seit meist Millionen von Jahren anpassen konnte.
Wir sollten uns den Luxus nicht leisten dieser Artenreduktion untätig zuzusehen. Nur eine möglichst hohe genetische Artenvielfalt kann die Entstehung neuer Arten effektiv ansteuern.
Im Sinne uns nachfolgender Generationen, also unserer Kinder und unserer Enkelkinder, sollten wir uns gemeinsam dazu durchringen dem galoppierenden Artenschwund Paroli zu bieten.
Nur gemeinsam wird und kann es uns gelingen diesem sicherlich nicht leichtem Unterfangen erfolgreich zu begegnen. Ohne dies jedoch jemals versucht zu haben, werden wir nie erkennen ob wir dazu in der Lage sind oder waren.
Durchdachter Artenschutz ist in unseren Augen mehr als eine Ideologie.
Er beweist in eindrucksvoller Art die Verbundenheit mit einer einzigartigen Heimat und deren sich darin befindlichen Lebensformen. Schöpfung lebendig bewahren, für uns ge-meinsam mehr als „nur“ ein Lippenbekenntnis.
Artenschutz ist für uns gleichfalls Lebensraumsicherung für den modernen Menschen.
Nur in einer intakten, vielfältigen Umwelt wird auch der Mensch die Chance erhalten nachhaltig zu überdauern. Hierfür setzten wir uns täglich vollkommen ehrenamtlich und unabhängig im Sinne unserer Mit-geschöpfe, jedoch auch ganz bewusst im Sinne unserer Mitbürger und vor allem der uns nachfolgenden Generation von ganzem Herzen ein.
Artenschutz in Franken®
25. Jahre Artenschutz in Franken®

25. Jahre Artenschutz in Franken®
Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Am 01.03.2021 feierte unsere Organisation ein Vierteljahrhundert ehrenamlichen und vollkommen unabhängigen Artenschutz und erlebbare Umweltbildung.
Und auch nach 25 Jahren zeigt sich unser Engagement keineswegs als "überholt". Im Gegenteil es wird dringender gebraucht denn je.
Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!
Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.
Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.
Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in einbringen.
Im Sinne uns nachfolgender Generationen!
Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.
Artenschutz in Franken®
Denn die immensen Herausforderungen gerade auf diesem Themenfeld werden unsere Gesellschaft zukünftig intensiv fordern!
Hinweis zum 15.jährigen Bestehen.
Aus besonderem Anlass und zum 15.jährigen Bestehen unserer Organisation ergänzten wir unsere namensgebende Bezeichnung.
Der Zusatz Artenschutz in Franken® wird den Ansprüchen eines modernen und zunehmend auch überregional agierenden Verbandes gerecht.
Vormals auf die Region des Steiger-waldes beschränkt setzt sich Artenschutz in Franken® nun vermehrt in ganz Deutschland und darüber hinaus ein.
Die Bezeichnung ändert sich, was Bestand haben wird ist weiterhin das ehrenamliche und unabhängige Engagement das wir für die Belange des konkreten Artenschutzes, sowie einer lebendigen Umweltbildung in einbringen.
Im Sinne uns nachfolgender Generationen!
Auf unserer Internetpräsenz möchten wir unser ehrenamtliches Engagement näher vorstellen.
Artenschutz in Franken®
Kleinvogel gefunden - und jetzt?

Kleinvogel gefunden - und jetzt?
Wie verhalte ich mich beim Fund eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels richtig?
Regelmäßig erreichen uns Anfragen die sich auf den korrekten Umgang des Tieres beim „Fund“ eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels beziehen.
Wir vom Artenschutz in Franken® haben hier einige Informationen für Sie zusammengestellt.
Wir erklären dir das Vorgehen und die in unseren Augen wichtigsten Dos und Don'ts bei einem Fund eines kleinen, noch nicht flugfähigen Vogels in Form eines einfachen, einprägsamen Mnemonics, den du leicht merken kannst: "VOGEL"
Wie verhalte ich mich beim Fund eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels richtig?
Regelmäßig erreichen uns Anfragen die sich auf den korrekten Umgang des Tieres beim „Fund“ eines noch nicht flugfähigen Kleinvogels beziehen.
Wir vom Artenschutz in Franken® haben hier einige Informationen für Sie zusammengestellt.
Wir erklären dir das Vorgehen und die in unseren Augen wichtigsten Dos und Don'ts bei einem Fund eines kleinen, noch nicht flugfähigen Vogels in Form eines einfachen, einprägsamen Mnemonics, den du leicht merken kannst: "VOGEL"
Jeder Buchstabe im Wort "VOGEL" steht dabei für einen wichtigen Schritt oder Hinweis:
V - Verhalten beobachten:
• Dos: Bevor du irgendetwas tust, beobachte den Vogel aus der Ferne. Manchmal (Meistens) sind die Eltern in der Nähe und kümmern sich um ihn.
• Don'ts: Den Vogel sofort anfassen oder wegtragen, ohne die Situation zu analysieren.
O - Ort sichern:
• Dos: Sicherstellen, dass der Vogel nicht durch Menschen, Hunde oder Katzen gefährdet ist.
• Don'ts: Den Vogel in gefährliche Bereiche lassen, wo er leicht verletzt werden kann.
G - Gesundheit prüfen:
• Dos: Prüfe vorsichtig, ob der Vogel verletzt ist. Wenn er offensichtlich verletzt ist, kontaktiere eine Wildtierauffangstation oder einen Tierarzt. Wende dich auch an die für die Örtlichkeit zuständige fachliche Einrichtung wie Naturschutzfachbehörde oder Umweltämter.
• Don'ts: Keine medizinische Erstversorgung versuchen, wenn du keine Erfahrung damit hast.
E - Eltern suchen:
• Dos: Versuche herauszufinden, ob die Eltern in der Nähe sind. Elternvögel kehren oft zurück, um ihre Jungen zu füttern.
• Don'ts: Den Vogel nicht sofort mitnehmen, da die Eltern ihn weiterhin versorgen könnten.
L - Letzte Entscheidung:
• Dos: Wenn der Vogel in Gefahr ist oder die Eltern nicht zurückkehren, kontaktiere eine Wildtierstation oder einen Experten für Rat und weitere Schritte.
• Don'ts: Den Vogel nicht ohne fachkundigen Rat mit nach Hause nehmen oder füttern, da falsche Pflege oft mehr schadet als hilft.
Zusammenfassung
• Verhalten beobachten: Erst schauen, nicht gleich handeln.
• Ort sichern: Gefahrenquelle ausschalten.
• Gesundheit prüfen: Verletzungen erkennen.
• Eltern suchen: Eltern in der Nähe?
• Letzte Entscheidung: Bei Gefahr oder verlassener Brut Wildtierstation kontaktieren.
Mit diesem Mnemonic kannst du dir so finden wir vom Artenschutz in Franken® recht leicht merken, wie du dich verhalten sollst, wenn du einen kleinen, noch nicht flugfähigen Vogel findest.
Wichtig!
- Bitte beachte jedoch dabei immer den Eigenschutz, denn die Tier können Krankheiten übertragen die auch für den Menschen gefährlich werden können. Deshalb raten wir vornehmlich ... immer Finger weg - Fachleute kontaktieren!
Wir vom Artenschutz in Franken® sind keine und unterhalten auch kein Tierpflegestelle da wir uns in erster Linie mit der Lebensraumsicherung und Lebensraumschaffung befassen.
Artenschutz in Franken®
Rechtliches §

Immer wieder werden wir gefragt welche rechtlichen Grundlagen es innerhalb der Naturschutz- und Tierschutzgesetze es gibt.
Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Wir haben einige Infos zu diesem Thema hier verlinkt:
Bayerisches Naturschutzgesetz – BayNatSchG
http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(fhnsotp2iqyyotymmjumqonn))/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/
Tierschutzgesetz
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
http://www.gesetze-bayern.de/(X(1)S(fhnsotp2iqyyotymmjumqonn))/Content/Document/BayNatSchG?AspxAutoDetectCookieSupport=1
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/
Tierschutzgesetz
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
Unser Engagement

Mehr über unser Engagement finden Sie hier:
Die Artenschutz im Steigerwald/Artenschutz in Franken®- Nachhaltigkeits-vereinbarung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/
Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/
Impressum/Satzung
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Impressum/
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/1001349/AiF_-_Nachhaltigkeitsvereinbarung/
Über uns
www.artenschutz-steigerwald.de/de/Ueber-Uns/
Impressum/Satzung
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Nachgedacht

Ein Gedicht zum Verlust der Biodiversität in unserem Land.
Artenschwund
In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.
Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Artenschwund
In allen Medien tun sie es kund, bedenklich ist der Artenschwund.
Begonnen hat es schon sehr bald, durch Abholzung im Regenwald. Nicht nur um edle Hölzer zu gewinnen, man fing schließlich an zu „spinnen“. Durch Brandrodung ließ man es qualmen, und pflanzte dort dann nur noch Palmen.
Das fand die Industrie ganz prima, doch heute bejammern wir das Klima. Aber es betrifft nicht nur ferne Lande, auch bei uns ist es `ne Schande. Dass Wälder dem Profit zum Opfer fallen, dies schadet schließlich doch uns Allen.
Ob Kahlschlag in Skandinavien, oder hier, die Dummen, das sind immer wir. Was unser Klima wirklich erhält, wurde zum großen Teil gefällt.
Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?
Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.
Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.
Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.
Wie haben die Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.
Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.
Quelle
Hubertus Zinnecker
Es beginnt doch schon im Kleinen, an Straßen- und an Wegesrainen. Dort wird gemäht, ganz ohne Not, dies ist vieler Tiere Tod. Moderne Maschinen zu unserem Schrecken, lassen Schmetterlingsraupen
kläglich verrecken. Weil von den Raupen niemand profitiert, dies dann auch kaum Jemand interes-siert. Doch der Jammer ist schon groß; wo bleiben die Schmetterlinge bloß?
Auch unser Obst ist in Gefahr, denn die Bienen werden rar. Wir uns deshalb ernsthaft fragen, wer wird in Zukunft die Pollen übertragen. Eine
eingeschleppte Milbe ist der Bienen Tod und die Imker leiden Not. Dazu spritzt man noch Neonikotinoide und Glyphosat, damit man reiche Ernte hat. Das vergiftet nicht nur Tiere, sondern jetzt auch viele Biere. Glyphosat soll krebserregend sein, doch das kümmert hier kein Schwein.
Hauptsache es rollt weiterhin der Kiesel, denn man hat ja noch den Diesel. Der ist jetzt an Allem schuld und man gönnt ihm keine Huld. Elektrofahrzeuge sind die neue Devise, doch verhindern diese wirklich unsere Krise? Braunkohle und Atom, erzeugen zumeist unseren Strom. Wie nun jeder Bürger weiß, ist auch dieses Thema
heiß.
Gäbe es immerzu Sonnenschein, wäre Solarenergie fein. Aber da sind ja noch die Windanlagen, die hoch in den Himmel ragen. Wo sie dann an manchen Tagen, Vögel in der Luft erschlagen. Diese zogen erst von Süden fort, entkamen knapp dem Vogelmord. Nun hat es sie doch noch erwischt, nur werden sie hier nicht aufgetischt.
Wie haben die Ortolane schön ge-sungen, nun liegen auf dem Teller ihre Zungen. War das schön, als sie noch lebten, bevor sie auf `ner Rute klebten. Immer weniger wird ihr Gesang, uns wird es langsam angst und bang .Gesetze wurden
zwar gemacht, sie werden jedoch zumeist belacht. Wenn Vögel brutzeln in Pfanne und Schüssel, wen interessiert da das „Geschwätz“ aus Brüssel.
Es gibt ein paar Leute, die sind vor Ort und stellen sich gegen den Vogelmord. Die wenigen, die es wagen, riskieren dabei Kopf und Kragen. Wenn sie beseitigen Ruten und Fallen, oder hindern Jäger, Vögel abzuknallen. Riesige Netze, so stellen wir fest, geben den Vögeln nun noch den Rest. Wir sollten dies schnellstens verhindern, sonst werden wir mit unseren Kindern, bald keinen Vogelsang mehr hören. So manchen würde das kaum stören, doch mit diesem Artenschwund, schlägt irgendwann auch unsere Stund`.
Quelle
Hubertus Zinnecker
Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein

Ein Frühsommer-Bild aus Schleswig-Holstein ...da wir jedoch im ganzen Land wiederfinden!
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.
Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Eine weite Grünlandniederung, vier riesige Mähmaschinen fahren nebeneinander mit rasanter Geschwindigkeit über ein Areal von einigen hundert Hektar Wiesen.
Wo gestern noch zahlreiche Feldvögel sangen und ihre Jungen fütterten, Wiesen- und Rohrweihen jagten, ein Sumpfohreulenpaar balzte und offensichtlich einen Brutplatz hatte, bietet sich heute ein Bild der Zerstörung. Kiebitze und Brachvögel rufen verzweifelt und haben ihre Gelege verloren.
Schafstelzen, Wiesenpieper und Feldlerchen hüpfen mit Würmern im Schnabel auf der Suche nach ihren längst zerstückelten Jungvögeln verzweifelt über den Boden.
Alles nichts Neues.
Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.
Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.
Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.
23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.
Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.
Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.
Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.
Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.
Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?
Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.
Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.
Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.
Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Alles nichts Neues.
Das kennen wir ja. Das BNatSchG §44 erlaubt es ja schließlich gemäß der „guten fachliche Praxis“, streng geschützte Vogelarten zu töten - denn verboten ist es ja nur „ohne sinnvollen Grund“.
Aber was ist an dieser uns allen bekannten Situation anders als noch vor 10, 20 Jahren?
Die Mähmaschinen sind größer und stärker denn je, schneller denn je, mähen tiefer denn je, mähen in immer kürzeren Intervallen, mähen die Gräben bis tief in jede Grabenböschung mit ab.
Wie zum Hohn kommt nun noch ein weiterer Trecker und mäht alle Stauden der Wegesränder ab, scheinbar um das letzte verbliebene Wiesenpieper- oder Blaukehlchennnest dann auch noch zu erwischen.
23.00h: Es wird dunkel, es wird weiter gemäht. Ich denke an die Wiesenweihen, den gerade erschienenen Artikel aus der Zeitschrift dem Falken: " bei nächtlicher Mahd bleiben die adulten Weihen auf dem Nest sitzen und werden mit getötet“.
Wo ist unsere Landwirtschaft hingekommen, dass jetzt hier 4 Maschinen der neusten Generation parallel nebeneinander in rasendem Tempo mähen, dahinter wird schon gewendet und das Gras abtransportiert.
Nicht ein junger Vogel, nicht ein junger Hase hat hier die geringste Chance, noch zu entkommen.
Früher habe ich nach der Mahd noch junge Kiebitze und junge Hasen gesehen, die überlebt haben. Früher hat ein Bauer noch das Mähwerk angehoben, wenn er von oben ein Kiebitznest gesehen hat.
Hier ist nun nichts mehr, nur hunderte von Krähen und Möwen, die sich über das „Fastfood“ freuen (und nebenbei bemerkt damit einen äußerst wichtigen Beitrag zur Beseitigung von Clostridien leisten, welche die Silage verunreinigen und damit den Rinderbestand gefährden könnten - gedankt wird es den Krähen aber natürlich nicht)
Diese Entwicklung der Grünlandbewirtschaftung ist sehr besorgniserregend, nicht nur für den Vogel des Jahres, die Feldlerche. Das Wettrüsten der Landwirte ist verständlich aus deren wirtschaftlicher Sicht, aber eine ökologische Vollkatastrophe und das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik.
Was ist denn der „sinnvolle Grund“, der diese Entwicklung überhaupt zulässt?
Dass die Milch und das Fleisch immer noch billiger werden, und dafür das letzte Stück Natur geschreddert wird? Ist das wirklich im Sinne der Allgemeinheit, denn es sind doch nicht nur wir Naturschützer*innen und Vogelkundler*innen, die sich über blühende Wiesen und singende Lerchen freuen.
Dieser massenhafte Vogelmord auf unserem Grünland (und natürlich Amphibien, Reptilien, Säugetiere, Insekten) wird immer aggressiver und ist vielen Menschen gar nicht bewusst.
Es müssen dringend Maßnahmen ergriffen werden, wie z.B. gesetzlich vorgeschriebene Randstreifen zu Gräben und Wegesrändern, Verbot nächtlicher Mahd, Begrenzung der Mahdhöhe- und Mahdgeschwindigkeit usw.
Ansonsten brauchen wir uns auch nicht über vogeljagende Mittelmeerländer aufzuregen - denn das was hier stattfindet ist letztendlich genauso zerstörerisch wie zum Spaß zur Flinte zu greifen.
Juni 2019
Autorin
Natascha Gaedecke
Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!

Waldsterben 2.0 – Nein eine Chance zur Gestaltung naturnaher Wälder!
Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.
Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Artenschutz in Franken® verfolgt seit geraumer Zeit die Diskussionen um den propagierten Niedergang des deutschen Waldes.
Als Ursache dieses Niedergangs wurde der/die Schuldige/n bereits ausgemacht. Der Klimawandel der die Bäume verdursten lässt und hie und da auch noch einige Großsäuger die unseren Wald „auffressen“. Diesen wird es vielerorts zugeschrieben, dass wir in wenigen Jahren wohl unseren Wald verlieren werden?!
Als Ursache für das infolge des Klimawandels erkennbare „Absterben“ unserer Wirtschaftswälder liegt jedoch vielmehr auch darin, dass wir unsere Wälder in den vergangenen Jahrhunderten ständig waldbaulich manipulierten und dieses auch heute noch sehr ausgeprägt und vielfach intensiver den je tun.
In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.
Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.
Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald.
Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.
Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.
Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.
Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.
Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.
Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.
Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.
AiF
12.08.2019
Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier
In dieser Zeitspanne haben wir in unserem Land nahezu alle unsere ursprünglich geformten Wälder verloren. Wir haben diesen Systemen seither ständig unsere menschliche Handschrift auferlegt um aufzuzeigen wie wir uns einen nachhaltig geformten Wirtschaftswald vorstellen. Und diesen selbstverständlich auch intensiv nutzen können.
Ohne große Rücksicht auf Pflanzen und Tiere welche in diesem Ökosystem leben.Wir haben somit keinen Wald mehr vor Augen wie dieser von Natur aus gedacht war – wir haben einen Wald vor unseren Augen wie wir uns Menschen einen Wald vorstellen.
Somit „stirbt“ nun auch nicht der Wald, sondern lediglich der vom Menschen fehlgeformte Wald.
Nun wird also fleißig darüber nachgedacht mit einem Millionenaufwand unseren Wald mit Aufforstungsprogrammen zu retten. Doch dieser Ansatz ist in unseren Augen eine weitere Verfehlung menschlichen Wirkens. Denn was hier zusammengepflanzt wird ist wieder kein sich natürlich entwickelter Wald der seine Dynamik sichtbar werden lassen kann. Nein es wird wieder ein vom Menschen manipulierter Wirtschaftswald entstehen der nur die Lebensformen in sich duldet die wir dieser Holzproduktionsfläche zugestehen.
Die Vielfalt der Arten wird hier auf immens großen Flächen abermals keine Rolle spielen.
Doch warum lassen wir es nicht einfach mal zu das wir dem Wald die Chance eröffnen uns zu zeigen wie Waldbau funktioniert und wie ein robuster Wald aussieht. „Dieser Wald“ wird uns in 50 – 70 Jahren zeigen welche Artenzusammensetzung für den jeweiligen Standort die richtige Mischung ist.
Es ist uns schon klar das bis dahin viele vom Menschen geschaffenen Wälder nicht mehr stehen werden denn sie werden tatsächlich „aufgefressen“.
Doch nicht vom Reh, welches Luchs und Wolf als Nahrungsgrundlage dringlich benötigen, wollen wir verhindern das diese sich an unseren Schafen & Co. bedienen, sondern von ganz kleinen Tieren. Der Borkenkäfer wird die Fläche für die nachfolgenden Naturwälder vorbereiten so wie wir es an mancher Stelle in Bayern sehr gut erkennen können.
Es bedarf somit in unseren Augen einem gesellschaftlichen Umdenken das endlich greifen muss.
Gerade im Sinne unserer Kinder und Enkelkinder welchen wir eine an Arten reiche Welt hinterlassen sollten.
AiF
12.08.2019
Ein sehr interessanter Bericht zu diesem Thema findet sich hier